Ein Elektrobus ist kein Dieselbus mit anderem Antrieb
Ein Dieselfahrzeug trägt die Energie für einen ganzen Betriebstag im Tank und ist in wenigen Minuten betankt. Ein Elektrofahrzeug speichert nur einen Bruchteil davon und lädt Stunden. Damit begrenzt die Batterie den Umlauf, das Laden konkurriert mit dem Fahren, und der kälteste Wintertag bestimmt die Auslegung des gesamten Systems. Wer zu groß plant, bindet Kapital in Batterien und Ladepunkten, die nie gebraucht werden. Wer zu knapp plant, riskiert Fahrzeuge, die im Betrieb liegen bleiben. Eine Faustregel gibt es nicht: Jedes Netz ist anders.
Was Sie von uns bekommen
Wir liefern keine Studie, die veraltet ist, sobald ein Ladestandort nicht genehmigt wird. Wir bauen mit Ihnen das Simulationsmodell Ihres Betriebs auf, und Ihr Team lernt, es selbst zu benutzen. Dafür bringen wir drei Dinge mit:
Die Software: eFLIPS
eFLIPS simuliert einen elektrischen Fahrzeugbetrieb vollständig: Fahrplan, Umläufe, Energieverbrauch, Betriebshof, Ladeinfrastruktur, Kosten und Umweltbilanz. Wir entwickeln den Baukasten seit 2016 an der TU Berlin; das Wissen aus drei Dissertationen steckt darin. Der Quellcode ist offen.
Mehr zur TechnologieDie Oberfläche: Varianten entwerfen und vergleichen
In der grafischen Oberfläche legen Sie Fahrpläne, Betriebshöfe und Ladestandorte an. Sie rechnen Varianten und vergleichen sie nebeneinander: Fahrzeugbedarf, Ladepunkte, Netzlast, Kosten. Ändert sich eine Annahme, rechnen Sie neu. Das dauert einen Nachmittag.



Die Kompetenz: bleibt im Haus
Wir schulen Ihr Team mit Methoden aus unserer Hochschullehre: Selbstlernmaterial, KI-Assistenten direkt in der Software, Seminare online oder bei Ihnen vor Ort. Das Ziel: Sie planen und aktualisieren Ihre Elektrifizierung selbst.
Validiert am größten Busnetz Deutschlands
Im Forschungsprojekt E-Bus 2030+ haben wir mit der BVG die vollständige Elektrifizierung des Berliner Busnetzes durchgerechnet. Je nach Ladestrategie braucht der elektrische Betrieb zwischen 2 % weniger und 7 % mehr Fahrzeuge als der Dieselbetrieb; intelligentes Lademanagement halbiert die Lastspitzen an den Betriebshöfen. Für das Ulmer Netz stimmen unsere Ergebnisse mit einer unabhängigen Machbarkeitsstudie überein. Die Methoden sind in renommierten Fachzeitschriften und -Konferenzen veröffentlicht.
Eine Plattform, drei Einsatzfelder

Busse
Unsere reifste Anwendung: Umlaufplanung, Endstellenladung, Betriebshofsimulation, Kosten- und Umweltbilanz. Entwickelt in jahrelanger Zusammenarbeit mit der BVG.

Gewerbliche Flotten
Für Logistik und Werkverkehr: die passende Kombination aus Fahrzeugen, Ladepunkten und Speicher, auf Basis gemessener Fahrprofile.

Schiene
Batteriezüge für Strecken ohne Oberleitung, ausgelegt mit physikalischer Verbrauchssimulation.
Werden Sie Pilotpartner
Wir nehmen 2026/27 eine kleine Zahl von Pilotpartnern auf. Sie bringen ein konkretes Planungsproblem mit, wir bauen gemeinsam das Modell Ihres Netzes auf. Pilotpartner bestimmen mit, welche Funktionen wir zuerst entwickeln, und erhalten dauerhaft günstige Konditionen.
