Ihre Ausgangslage
Bei gewerblichen Flotten entscheidet die Wirtschaftlichkeit. Strom ist je Kilometer günstiger als Diesel, doch Fahrzeuge, Ladepunkte und Netzanschluss erfordern hohe Anfangsinvestitionen. Ob die Rechnung aufgeht, hängt an der Auslegung: Nach Datenblatt beschaffte Fahrzeuge schaffen im Winter ihre Tour nicht, und ein falsch dimensionierter Netzanschluss bremst entweder den Ausbau oder kostet ohne Not.
So gehen wir vor
- Messen. Mit Messtechnik im Fahrzeug erfassen wir, wie Ihre Flotte tatsächlich fährt: Strecken, Beladung, Verbrauch, über die Jahreszeiten.
- Modellieren. Wir simulieren Ihren Standort als ein System: Fahrzeuge, Ladepunkte, Netzanschluss und, wo es sich lohnt, Photovoltaik und Batteriespeicher.
- Entscheiden. Sie erhalten durchgerechnete Varianten mit Kosten und Emissionen und investieren auf Basis von Zahlen statt Prospektangaben.
Ein veröffentlichtes Beispiel
Mit Siemens und BLG Logistics haben wir die Elektrifizierung eines realen Verteilzentrums bei Berlin geplant, mit sechs 40-Tonnern im festen Tagesplan. Die kostenoptimale Auslegung fiel kleiner aus, als der Markt annimmt: eine 220-kWh-Batterie und drei Ladepunkte mit je 200 kW. Über zehn Jahre sinken die Treibhausgasemissionen um rund die Hälfte. Die Optimierung fand zudem ein ganzes Band nahezu gleich teurer Lösungen: Wird ein Ladepunkt am Standort nicht genehmigt, steht die erprobte Alternative schon bereit.
Wo diese Anwendung steht
Der Simulationskern ist im Busbetrieb ausgereift und im Lkw-Umfeld angewendet und veröffentlicht. Die Erweiterungen für gewerbliche Flotten, vor allem das Messprogramm im Fahrzeug und die gemeinsame Planung mit Erzeugung und Speicher, entwickeln wir derzeit. Wer jetzt einsteigt, gestaltet das Werkzeug mit.
Werden Sie Pilotpartner
Der Einstieg ist klein und risikoarm: ein Standort, eine Tour, echte Messung. Danach wissen Sie, was die Elektrifizierung Ihres Standorts kostet und was sie spart.